Fehlerspeicher vor dem Autoverkauf auslesen lassen

Wer sein Auto verkaufen will, putzt es, macht Fotos und bereitet die Unterlagen vor. Ein Schritt wird oft vergessen: der Blick in den Fehlerspeicher. Moderne Fahrzeuge speichern Störungen in ihren Steuergeräten, auch dann, wenn im Alltag nichts auffällt. Wer das vor dem Verkauf weiß, verkauft ruhiger.

Was im Fehlerspeicher steht

Jedes Steuergerät im Fahrzeug überwacht sich und seine Sensoren. Erkennt es etwas Auffälliges, schreibt es einen Eintrag in den Fehlerspeicher. Das kann ein echter Defekt sein, aber nicht immer. Einträge entstehen auch durch:

  • kurze Spannungseinbrüche, zum Beispiel bei schwacher Batterie oder nach einer Arbeit am Fahrzeug,

  • einmalige Kommunikationsstörungen zwischen Steuergeräten,

  • Probleme, die inzwischen behoben wurden, deren Eintrag aber noch im Speicher steht.

Manche dieser Einträge sieht man nicht, weil keine Warnleuchte aufleuchtet. Sie lassen sich nur mit einem Diagnosegerät lesen.

Warum das vor dem Verkauf sinnvoll ist

  • Sie wissen, was im Auto steckt. Wer den Zustand kennt, kann Fragen von Interessenten ehrlich und sicher beantworten.

  • Keine Überraschung bei der Probefahrt. Händler und Interessenten lesen den Fehlerspeicher manchmal selbst aus. Alte Einträge, die niemand erklären kann, wecken Misstrauen und drücken den Preis.

  • Kleine Mängel lassen sich vorher beheben. Ein defekter Sensor kostet oft weniger, als ein Käufer in der Verhandlung abzieht.

Falsche oder erledigte Einträge löschen lassen

Hat die Diagnose ergeben, dass ein Eintrag nur eine einmalige Störung war oder die Ursache längst behoben ist, kann der Fehlerspeicher gelöscht werden. Damit wird das Fahrzeug in einem ordnungsgemäßen Zustand übergeben, ohne Altlasten, die niemand mehr braucht. Zwei Dinge sind dabei wichtig:

  • Erst die Ursache klären, dann löschen. Ein Eintrag, der auf einen echten Defekt zurückgeht, kommt nach dem Löschen wieder. Gelöscht wird nur, was sich als erledigt oder als falscher Alarm erwiesen hat.

  • Echte Mängel nicht verschweigen. Das Löschen darf nie dazu dienen, einen bekannten Defekt zu verstecken. Wer einen bekannten Mangel verschweigt, kann sich beim Verkauf nicht auf einen Gewährleistungsausschluss berufen (§ 444 BGB). Ehrlichkeit schützt auch Sie als Verkäufer.

Nicht erst am Tag vor dem Termin löschen

Nach dem Löschen setzt das Fahrzeug einige interne Selbsttests zurück. Sie laufen erst nach mehreren Fahrten wieder durch. Wer den Speicher unmittelbar vor einer Hauptuntersuchung oder vor der Übergabe löscht, kann deshalb zunächst ein unvollständiges Ergebnis zeigen. Planen Sie also etwas Zeit zwischen Diagnose und Verkauf ein.

Navi und Display vor dem Verkauf nicht vergessen

Zum Zustand eines Fahrzeugs gehört auch das Infotainment. Ein Navi oder Radio mit Blasen im Display, einem Touchscreen, der nicht reagiert, oder ausgefallener Beleuchtung fällt bei der Probefahrt sofort auf und kann den Preis drücken. Bei VW, Škoda und Seat ist bei den Discover-Media- und Composition-Einheiten fast immer nur das Display defekt, nicht das ganze Gerät. Der Austausch des LCD kostet einen Bruchteil eines neuen Radios, und das ist unser Schwerpunkt: Sie senden das Gerät ein, wir tauschen das Display und schicken es zurück, bundesweit. So läuft es ab: Reparaturauftrag. Ein Beispiel aus der Praxis: Touchscreen defekt? So bauen Sie Ihr Navi aus. Wir reparieren auch Navi-Systeme anderer Hersteller, zum Beispiel das Uconnect 8.4 von Jeep, Dodge, RAM und Chrysler: Blasen im Uconnect 8.4 Display? Fragen Sie gerne nach Ihrem Modell, auch direkt per WhatsApp.

Die Konditionen im Überblick:

  • Vorab gibt es einen Kostenvoranschlag für 59 €. Er wird im Falle einer Reparatur angerechnet.

  • Die Reparatur erfolgt zum Festpreis.

  • Sie erhalten 12 Monate Gewährleistung auf die Reparatur.

  • Der Rückversand ist versichert.

Das gilt auch für andere Modelle, nicht nur für Fahrzeuge aus dem VW-Konzern.

Fragen? Sprechen Sie uns an

TechPirat ist eine allgemeine Reparaturwerkstatt in Düsseldorf mit Schwerpunkt Navi- und Display-Reparatur für VW, Škoda und Seat. Bei Fragen rund um den Fehlerspeicher Ihres VAG-Fahrzeugs können Sie sich gerne an uns wenden: Telefon 0211 41849683, E-Mail service@techpirat.de, direkt per WhatsApp oder über die Kontaktseite. Termine nach Vereinbarung, Münsterstr. 388 in Düsseldorf.

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